Donnerstag, 2. Dezember 2010

Sattelzug gegen stehenden Lkw – Fahrer tot

KIST, LKR. WÜRZBURG
Am frühen Donnerstagmorgen ist auf der Autobahn A3 ein Lkw-Fahrer bei einem schrecklichen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 35-Jährige war offenbar ungebremst auf einen Sattelzug aufgefahren, der auf dem Beschleunigungsstreifen stand. Es dauerte gut zwei Stunden, bis die Rettungskräfte an den eingeklemmten Fahrer herankamen, nachdem sie die Rückwand des Führerhauses herausgeschnitten hatten. Allerdings kam für den Mann jede Hilfe zu spät.


Der Unfall ereignete sich gegen 04.15 Uhr ca. 400 Meter nach der Anschlussstelle Kist in Richtung Nürnberg. Dort war nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen auf dem Beschleunigungsstreifen ein Sattelzug abgestellt, weil der 52-jährige Fahrer aus dem Unterallgäu nach eigenen Angaben eine Ruhezeit einbrachte. Auf dieses Fahrzeug fuhr dann offensichtlich ungebremst ein mit Paketen beladener Lkw mit Anhänger auf, wobei das Führerhaus dermaßen zusammengedrückt wurde, dass der eingeklemmte Fahrer nicht mehr zu sehen war. Auch die Ärzte hatten dann keine Chance, an den Mann heran zu kommen.

Es blieb keine andere Möglichkeit, als die Pakete vom Lkw abzuladen, um dann von der Rückseite das Führerhaus zu erreichen. Die Berufsfeuerwehr Würzburg und die Feuerwehr Eisingen schnitten die Rückwand des Führerhauses heraus, so dass man nach etwa zwei Stunden erstmals Zugang zu dem eingeklemmten Fahrer hatte. Allerdings konnte ein Notarzt nur noch den Tod des aus dem Landkreis Oberallgäu stammenden Mannes feststellen. Zur Klärung der genauen Unfallursache kam in Absprache mit der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger an die Unfallstelle.



Zur Stunde (09.00 Uhr) sind die Bergungsarbeiten mit Hilfe eines Kranes noch in vollem Gange. Da der Verkehr auf dem linken und mittleren Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei läuft, halten sich die Behinderungen mit einem Stau bis zu zwei Kilometern einigermaßen in Grenzen. Beide Beschleunigungsstreifen parallel zur A3 sind allerdings bis auf weiteres gesperrt.

Quelle: Polizei Bayern

Mittwoch, 17. November 2010

Frauen an den [Brand]Herd

Frauen an den [Brand]Herd 

 

Für den Schutz der Bevölkerung ist eine Vielzahl von Frauen in Freiwilligen Feuerwehren ehrenamtlich engagiert. Sie sind aktiv in einer starken Gemeinschaft.
Frauen erfüllen bei uns dieselben Aufgaben wie Männer. Sie geben einen Teil ihrer Freizeit für die Hilfe am Menschen, gewinnen dafür in der Gemeinschaft neue Lebensqualität.

Wäre das nicht auch ein Weg für Sie? Das Team der Freiwilligen Feuerwehr braucht Ihre soziale Kompetenz und Einsatzbereitschaft. Werden Sie aktiv: Sie sind am Zug!





Quelle: feuerwehrverband.de

Donnerstag, 11. November 2010

Katastrophenschutz - Alarmierung der Bevölkerung - Probebetrieb

Die Sirenen im Landkreis Würzburg müssen zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit durch eine Probealarmierung überprüft werden. Diese wird am




Samstag, den 04. Dezember 2010 um 11:00 Uhr
erfolgen.

Hierbei wird unterschieden zwischen
  • "Warnung der Bevölkerung" (Hiervon sind die Gemeinden im 25km Umkreis um das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld betroffen und 
  • "Alarmierung der Feuerwehr".
Nur durch den tatsächlichen Betrieb können eventuell vorhandene Mängel an den Sirenen oder Alarmgebern erkannt und behoben werden.

Mittwoch, 3. November 2010

Ankommen! Nicht umkommen.


Jedes Jahr verunglücken freiwillige Feuerwehrleute, wenn sie sich nach dem Alarm auf den Weg zum Feuerwehrhaus begeben. Schwere Unfälle geschehen beispielsweise, wenn vor lauter Eifer mit PKW oder Fahrrad zu schnell gefahren oder gelaufen wird. Leider mit traurigem Ausgang, denn in der Vergangenheit gab es im Geschäftsgebiet der Feuerwehr-Unfallkassen sogar Unfälle, die tödlich oder mit schweren Verletzungen endeten.

Der 1-minütige Videoclip „Ankommen! Nicht umkommen.“ zeigt in kurzer, knapper Weise die Botschaft, auf die es ankommt: Es nach dem Alarm besonnen angehen zu lassen und den Weg zum Feuerwehrhaus zwar zügig, jedoch sicher zurückzulegen. Schließlich ist das sichere Ankommen am Feuerwehrhaus und an der Einsatzstelle oberstes Ziel. Bewusst haben die Feuerwehr-Unfallkassen bei diesem Thema darauf verzichtet, einen Schulungsfilm mit belehrendem Charakter zu schaffen. Der kurze Videoclip eignet sich, um auch jüngere Feuerwehrangehörige zu sensibilisieren.

Der Film ist im Auftrag der Kooperationspartner Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord und Feuerwehr-Unfallkasse Mitte in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Medien der Fachhochschule Kiel und der Freiwilligen Feuerwehr Kiel-Dietrichsdorf entstanden.

Samstag, 30. Oktober 2010

Brandschutz für Photovoltaikanlagen

Helfen Sie der Feuerwehr und vermerken Sie am Eingang gut sichtbar,
dass "auf diesem Haus eine Photovoltaikanlage installiert ist!"
Im Eingangsbereich, sollten Sie einen Lageplan aufhängen, auf dem die Position der Wechselrichter und der Kabelverlegeweg gekennzeichnet ist.

Helfen auch Sie der Feuerwehr...

Schild ausdrucken und gut sichtbar im Eingangsbereich aufhängen!

Hinweisschild für die Feuerwehr!


Montag, 25. Oktober 2010

Überforderte Helfer, verzweifelte Opfer - Todesfalle Unfallauto


Immer wieder kommen die Rettungsgeräte an ihre GrenzenHigh-Tech Stahl im Auto: Er soll die Fahrzeuge sicherer machen. Doch wenn es zu schweren Unfällen kommt, wird es für die Retter von der Feuerwehr immer schwieriger, eingeklemmte Unfallopfer zu befreien. Die Karoserien moderner Fahrzeuge übersteigen immer öfter die Leistungsfähigkeit der Rettungsgeräte. Seitenaufprallschutz, über 20 Airbags und hochfeste Stahlkonstruktionen stellen die Einsatzkräfte vor immer neue, zum Teil nicht überwindbare Hindernisse.Die ARD hat einen spannenden Bericht in der Sendung „Report München“ diesem Thema gewidmet und mit Opfer und Rettern über die erlebte Situation geredet.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Die Freiwillige Feuerwehr Kist hat die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ erfolgreich abgelegt


Am 01.10.2010 um 17:30 Uhr fand eine Premiere in Kist statt. Zum erstem mal wurde die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ mit dem neuen Fahrzeug HLF 20/16 abgelegt.
Mit dieser Prüfung bildeten sich neun Kameraden der Kister Feuerwehr weiter. In einer gemischten Gruppe stellten sie sich erfolgreich der Leistungprüfung unter Kreisbrandinspektor Winfried Weidner sowie dem Kreisbrandmeister Achim Roos und dem Schiedsrichter Holger Seubert. Dabei wurden von den Teilnehmern Leistungsabzeichen von Bronze bis Gold/Rot erworben. Die Leistungsprüfung setzte sich aus vier Teilbereichen zusammen. Diese sind Knöten und Stiche, Zusatzaufgaben, Löschaufbau sowie Saugschläuche kuppeln.



Kreisbrandinspektor Winfried Weider hob zum Abschluss hervor, dass die junge Mannschaft mit engagierten Einsatz ein stabiler Träger der Wehr sei.



Auch Bürgermeister Volker Faulhaber bedankte sich bei den Teilnehmern, die sich mit viel Engagement und Zeitaufwand auf die Leistungsprüfung vorbereitet hatten.

Gruppenführer Peter Seitz hatte die Prüflinge ausgebildet. Erfolgreich bei der Leistungsprüfung waren Tobias Schönitz und Simon Dopf (Stufe 1 Bronze), Michael Englert (Stufe 3 Gold), Christian Kamin, Alexander Willmy und Marco Spiegel (Stufe 5 Gold/Grün) und Thomas Diegel (Stufe 6 Gold/Rot). Aufgefüllt wurde die Gruppe von den Ergänzern Thomas Körner sowie Peter Seitz.
Nach bestandener Prüfung lud Bürgermeister Volker Faulhaber im Namen der Gemeinde zu einem gemeinsamen Abendessen ein.